Kommenden Samstag den 26.9.2020 stehe ich gemeinsam mit den Jazz-Improvisateuren von Slezak5.0 auf der Bühne des Einbaumöbel in Wien. Die 5 machen die Klangkulisse, also die Töne, und ich kümmere mich um den (bewegten) Bildanteil. Zusammen werden wir Metaphern, Stimmungen bringen, und Geschichten erzählen.

Wann? Sa, 26.9.2020 ab 19:30
Wo? Kulturverein Einbaumöbel, Gürtelbogen 97

https://www.facebook.com/events/3530678196966677/

Nach meiner Einzelausstellung #Widerstand – eine Kunstform, in der ich die ersten fertigen Seiten meines Comics „Der Recycler“ präsentiert habe, wird sich diese Ausstellung (gemeinsam mit Illustrationen zum Thema Comic von Silvia Ehrenreich) wieder diesem Thema widmen.

Vernissage: 16.9.2020, 19h
Wo: Café CI, Payergasse 14 (am Yppenplatz), 1160 Wien

PS: Wichtig aufgrund der aktuellen Situation: Bitte um Anmeldung bei mir, damit wir die Anzahl einschätzen können. Wir sind durch die Richtlinien angewiesen euch zu bitten einen Mund-Nasen-Schutz mitzunehmen und zu verwenden, falls der Abstand von 1m nicht eingehalten werden kann. Wir sorgen für den Sicherheitsabstand durch die Sitzordnung.

PPS: mehr zum Recycler gibt es hier.

Die Einreichfrist zu „SILENT MANGA AUDITION“ (Manga ohne Dialoge) ist zu Ende. Thema war „Myths, Legends and Monsters from your country“. Nach Studieren von lokalen Sagen und Märchen aus Österreich habe ich mich für eine Kurzgeschichte um ein legendenhaftes Monster des Alpenraums, ein kleines Mädchen, das die Natur liebt, und ein korruptes Bauvorhaben, das den Wald bedroht, entschieden.


For the SILENT MANGA AUDITION I handed in a short story about an Austrian monster called Tatzelwurm, a young girl who loves nature and a construction project which threatens the local wood.

Tatzelwurm page 1

Wer mehr sehen will, hier gibt es einen Auszug aus der Geschichte und einen link zum Verkaufsportal.


Here you can see a sample of the story and a link where to buy.

Als am Fr 15.5. Ulrike Lunacek zurücktritt, sehe ich das als klares Bauernopfer – sie war ja nicht allein für die inakzeptable Situation der Kulturbranche verantwortlich. Interessant, dass die Kritik so einseitig an ihrer Person festgemacht wurde. Mit meinem Eindruck der (maroden) Grünen (es tut mir leid, aber das sind nicht die Grünen wie ich sie kannte und schätzte), zeichnete ich in einem Comicstrip mit ein wenig Phantasie, wie sich der Abschied vielleicht wirklich zugetragen hat:

Am Fr 15.5.2020 ist Ulrike Lunacek von den Grünen zurückgetreten. Die Situation ist tatsächlich völlig inakzeptabel für die Kunst- und Kulturszene. Doch ist sie alleinige Drahtzieherin dieser Situation? – wohl kaum. Ich skizziere hier eine fiktive Situation, wie der Abtritt vielleicht auch stattgefunden haben kann.

Mehr zu meinen Karikaturen und Illustrationen findet ihr auf https://chrisuiart.com/karikatur/

Ich bleibe beim Thema Mobilität. Waren im März und Anfang April noch viele mit dem Rad unterwegs, wurde davon dann abgeraten. Bewegung im Freien (außer die Fahrt im Auto) galt zunehmend als nicht erwünscht. Da der öffentliche Verkehr tabu war, stieg der motorisierte Individualverkehr an – obwohl man doch im Auto gerade durch die Lufteinlässe den Ausstoß der Luft aus dem Innenraum des vor einem stehenden Autos (plus Teile der Abgase) einatmet. Also wenig verständlich, aber so war’s. Diese implizite Förderung von klimaschädlicher Fortbewegung plus Wahl eines besonders „sicheren“ SUVs ist mein Werk „Autos für die Krise“ gewidmet.

Das Auto ist nicht erst seit der Covid-Krise das Mittel der Wahl in Sachen Mobilität. Entgegen der Vernunft steigt der Verkehr und die Autos werden tendentiell immer größer und „sicherer“ (und das ist in der „Krise“ jetzt besonders wichtig).

Mehr zu meinen Karikaturen und Illustrationen findet ihr auf https://chrisuiart.com/karikatur/

Passend zu meiner künstlerischen Aufarbeitung des Wandels in Österreich seit März diesen Jahres, habe ich Mitte Mai ein paar Karikaturen gezeichnet. Ausschlaggebend war der Hinweis von Werner Kogler von den Grünen, dass man nicht übermäßig mit dem Rad fahren solle (angeblich wegen Verletzungsgefahr). Autofahren wurde nicht thematisiert. Ich dachte mir: eine interessante grüne Botschaft der Grünen, und zeichnete „Das neue Grün und die Wiedererweckung“, in der ich die verdächtig ruhige FPÖ gleich dazu mischte.

Am Beginn der Covid-Krise im März 2020 ging der Verkehr stark zurück. Es wurde vermehrt Rad gefahren. Die Politik setzte Zeichen dagegen. Autofahren wurde akzeptiert und damit stieg der Anteil der Autos am Verkehr wieder. Gleichzeitig nützt die FPÖ bzw Abspaltungen davon die Situation und überlegt ihr Comeback.

Mehr zu meinen Karikaturen und Illustrationen findet ihr auf https://chrisuiart.com/karikatur/

Ich habe meine kritische Haltung zur offiziellen, einseitigen Darstellung und Reaktion auf die Krankheit Covid19 zum Anlass für ein Kalenderprojekt in Fotoform genommen. Jeden Tag ab dem 24.3. portraitierte ich mich mit einem Schild mit Datum.

Bewußt habe ich eine Optik von Verbrecherfotos gewählt, denn wer scheinbar nicht für das System war, war gegen es. Besonders auf sozialen Medien war dies zu spüren, aber auch in Gesprächen gab es für Kritik zumindest kein Interesse.

Mehr zum Projekt und laufende Beiträge wird es bald auf chrisuiart.com/2d_photo/ geben.

Fred ist eine Allegorie auf das Dasein als Forscher*innen, Kreativarbeiter*innen usw, also Menschen die viel im Kopf arbeiten, vielleicht kompliziert sind, zu Lebzeiten meist unbekannt. Denn oft wird die Bedeutung ihres Werks erst viel später klar.

Fred

Fred representiert solche Menschen abseits des Mainstream.
Denn was mich am meisten an der Krise verblüffte: ich sah keinerlei Kritik von den Künstlerkolleg*innen, Musiker*innen, Intellektuellen und Kulturschaffenden also. Wo waren die Klimaaktivisten, Menschenrechtler, die andere Risiken abwägten? Ich hatte das Gefühl, ich war mit meinen ersten posts (so ab dem 14.3.) mit kritischen Gedanken ziemlich alleine.

Lies weiter auf chrisuiart.com/performance/

Schon von Beginn der Maßnahmen um Covid19 in Österreich, habe ich mit Skepsis die Veränderung unserer Gesellschaft beobachtet.

Um diese Veränderungen zu thematisieren, hatte ich ein paar alte (sozialkritische) Lieder mit passendem Outfit neu interpretiert. Voi la, c’est Capt’n Covid chanté…
No1 – I bin da Teifö vom 20.3.2020

Mehr auf chrisuiart.com/performance/ – wird laufend erweitert.

Nach ungefähr 12 Arbeitsstunden ist die Kolorierung (Aquarell) von Seite 6 und Seite 7 meines Comics nun abgeschlossen. Ich bin zufrieden, langsam bekomme ich eine gute Routine sowohl mit der Visualisierung der Farbwahl im Kopf vor dem tatsächlichen Einfärben und der Anwendung verschiedener Techniken. Und ich beobachte sehr bewusst Farbnuancen von Wänden, Balkonen, Fenstern, Gewand usw in verschiedenen Lichtsituationen im Alltag ;-).

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