Passend zu meiner künstlerischen Aufarbeitung des Wandels in Österreich seit März diesen Jahres, habe ich Mitte Mai ein paar Karikaturen gezeichnet. Ausschlaggebend war der Hinweis von Werner Kogler von den Grünen, dass man nicht übermäßig mit dem Rad fahren solle (angeblich wegen Verletzungsgefahr). Autofahren wurde nicht thematisiert. Ich dachte mir: eine interessante grüne Botschaft der Grünen, und zeichnete „Das neue Grün und die Wiedererweckung“, in der ich die verdächtig ruhige FPÖ gleich dazu mischte.

Am Beginn der Covid-Krise im März 2020 ging der Verkehr stark zurück. Es wurde vermehrt Rad gefahren. Die Politik setzte Zeichen dagegen. Autofahren wurde akzeptiert und damit stieg der Anteil der Autos am Verkehr wieder. Gleichzeitig nützt die FPÖ bzw Abspaltungen davon die Situation und überlegt ihr Comeback.

Mehr zu meinen Karikaturen und Illustrationen findet ihr auf https://chrisuiart.com/karikatur/

Passend zur aktuellen politischen Lage in Österreich und der Verschiebungen im Zwischenmenschlichen hat Sonjuschka eine Ausstellung „Soziale Hässlichkeit“ ins Leben gerufen. Danke Sonjuschka, dass ich dabei bin!

Mein „Kreuz des Westens“ ist gerade fertig geworden. Es handelt sich um eine Installation von Müll, gefunden auf dem Weg von meiner Wohnung zum Bahnhof Liesing, auf Paintersboard-Platten, die ein Netz eines Würfels bilden. Das spannende daran: aufgrund der Paravan-Schaniere kann man wählen, welche Oberfläche außen liegt. So kann man den Würfel als Kunstobjekt mit Müll außen in den Raum hängen oder mit Müll innen als Sitzwürfen verwenden (stellvertretende, daß wir heute die Generation Wegwerfen sind)

Vernissage mit Tanzperformance und Verlesen des Manifests am 21.9.2018