Ich habe meine kritische Haltung zur offiziellen, einseitigen Darstellung und Reaktion auf die Krankheit Covid19 zum Anlass für ein Kalenderprojekt in Fotoform genommen. Jeden Tag ab dem 24.3. portraitierte ich mich mit einem Schild mit Datum.

Bewußt habe ich eine Optik von Verbrecherfotos gewählt, denn wer scheinbar nicht für das System war, war gegen es. Besonders auf sozialen Medien war dies zu spüren, aber auch in Gesprächen gab es für Kritik zumindest kein Interesse.

Mehr zum Projekt und laufende Beiträge wird es bald auf chrisuiart.com/2d_photo/ geben.

Baustellen sind Installationen im öffentlichen Raum. Im Gegenteil zu künstlerischen Positionen sind sie aber weder ästhetisch überlegt noch wird ihre solche Wirkung auf die Betrachter überlegt. Und doch sind sie unabsichtlich gestaltet und manchmal unabsichtlich komisch.

Es stellen sich unmittelbar folgende Fragen, die ich in meiner Ausstellung ansprechen möchte:

  • Wer hat die Macht den öffentlichen Raum zu gestalten?
  • Wer bestimmt über diese Möglichkeiten?
  • Wie empfinden wir Betrachter diese „temporäre Architektur“?
  • Welchen Stellenwert hat der öffentliche Raum, wird darüber reflektiert, diskutiert?

Vernissage: 20.2.2019